Auftakt macht Lust auf mehr

MÜLHEIM.   Im ersten Pflichtspiel nach dem Umbruch weiß der VfB zu gefallen. Am Ende freut er sich über ein 1:1 – nur der Coach ist nicht zufrieden.

Mit weit ausgebreiteten Armen lief André Panz nah der Tribüne vorbei und schrie dabei seinen Jubel vorbei. Es wirkte, als wäre dem VfB Speldorf gerade das entscheidende Tor zur Meisterschaft gelungen, dabei war es bloß das 1:1 im ersten Spiel nach der Winterpause. Aber es war der erste VfB-Treffer nach dem großen Umbruch im Winter und er bescherte dem Oberligisten gleich noch einen Punkt im Heimspiel gegen den FSV Duisburg.

Glückwünsche zum Punktgewinn nahm Speldorfs neuer Trainer Ryoji Ishikawa aber nicht an. „Es hätten drei sein müssen, wir haben mehr Chancen gehabt“, meinte der Coach. Das sah Christian Mikolajczak, der bis vor zwei Monaten noch beim VfB an der Seitenlinie stand naturgemäß ein bisschen anders. „Die haben doch in der ersten Halbzeit schon auf Zeit gespielt. In der zweiten Halbzeit hatten wir gefühlt 90 Prozent Ballbesitz“, so Mikolajczak.

FSV schlägt wenig Kapital aus der Überlegenheit

Der FSV-Coach musste aber auch eingestehen, dass seine Mannschaft aus diesem Übergewicht herzlich wenig Kapital geschlagen hatte. Lediglich Meik Kuta (71./77.) hatte zwei dicke Chancen für die Gäste. Auf der anderen Seite hatten die VfB-Fans bei einem Schuss von Barkin Cömert (59.) schon den Torschrei auf den Lippen, ein Freistoß von Kapitän André Panz strich nur knapp über die Latte (76.) und in der Nachspielzeit war es der eingewechselte Shunya Ando, der beinahe noch für den Lucky Punch der Hausherren gesorgt hätte. Sein Schuss ging aber knapp links am Tor des früheren Speldorfers Tobias Ritz vorbei.

So blieb es bei der Punkteteilung, mit der die Mülheimer deutlich besser leben können als das Schlusslicht aus Duisburg. Die Führung für den FSV hatte ausgerechnet Esad Morina besorgt, der erst fünf Minuten zuvor für den verletzten Güngör Kaya (Schulter ausgekugelt) ins Spiel gekommen war. Die lange Verletzungspause hatte den zuvor guten VfB aus dem Tritt gebracht. In der 42. Minute konnte Tobias Ritz dann zwar den Schuss von Yutaka Abe abwehren, gegen den Nachschuss von Fabian Schürings aus spitzem Winkel war er aber machtlos.

Neuer VfB-Coach sieht Weiterentwicklung seiner Elf

Wenngleich Ryoji Ishikawa mit dem Ergebnis nicht zufrieden war, so sieht er seine Mannschaft dennoch auf dem richtigen Weg. In 22 Trainingseinheiten und 150 Laufkilometern habe er sein Team fit für die Oberliga gemacht. „Ich sehe, dass die Mannschaft sich weiterentwickelt und bin davon überzeugt, dass es noch besser geht“, gab der Coach nach dem Spiel zu Protokoll.

Die nächste Chance, das zu beweisen, hat der VfB im Auswärtsspiel beim 1. FC Kleve am kommenden Sonntag. Das nächste Heimspiel steigt am 10. März gegen die SSVg Velbert. Dazwischen gibt es am 27. Februar, 19.30 Uhr noch einen Test beim Rather SV.

VfB Speldorf –
FSV Duisburg 1:1 (1:1)

Tore: 0:1 Morina (31. Minute), 1:1 Schürings (42.)

VfB: Hauffe – Weiß, Panz, Bimpek, Cömert, Akiyama – Yussif (69. Fatni), Horiuchi (88. Naito), Nakaoka, Schürings (61. Ando) – Abe

FSV: Ritz – Abrosimov, Corovic, Müller, Kocaoglu (46. Sindi) – Karpuz – Kuta, Serdar, Matten – Kaya (26. Morina), Akca (80. Cakmakci)

Schiedsrichter: Florian Heien (Xanten)

Zuschauer: 450

Das ist der neue VfB Speldorf

Mit einem runderneuerten Team treffen die Mülheimer am Sonntag ausgerechnet auf ihren Ex-Coach Christian Mikolajczak.

Wenn am Sonntag, 15 Uhr, in der Fußball-Oberliga Niederrhein der VfB Speldorf und der Tabellenletzte FSV Duisburg zum Auftakt der Restrunde an der Saarner Straße aufeinandertreffen, haben die beiden Mannschaften mit denen aus der Hinrunde fast nichts mehr gemein. Bei beiden Teams gab es Umbrüche, so dass einer der beiden Trainer nun auf der anderen Seite steht.

Christian Mikolajczak schmiss im Dezember bei den Speldorfer hin und heuerte wenige später beim FSV an. Sein früher Co-Trainer Hikmet Canakci, Ersatztorwart Marcin Michalak, die Verteidiger Arman Corovic und Kevin Müller sowie Stürmer Esad Morina folgten dem Coach bekanntlich an die Warbruckstraße.

Fünf Verbliebene treffen auf vier Rückkehrer

Nicht nur diese Abgänge sorgten in Speldorf für einen Umbruch, der diesen Namen wirklich verdient hat. Aus dem Kader der Hinrunde sind gerade einmal fünf Spieler beim VfB geblieben, der Rest ist neu. „Es ist natürlich ein Vorteil, dass sie die Liga kennen“, sagt der neue Trainer Ryoji Ishikawa über André Panz, Maxwell Bimpek, Ryota Nakaoka, Fabian Schürings und Abdul-Rahman Isshak Yussif. Eine Stammplatzgarantie bedeutet das natürlich nicht.

Ebenso wenig für die vier Rückkehrer. Torwart Martin Hauffe, Innenverteidiger Semih Zorlu, Außenverteidiger Lukas Weiß und Stürmer Michael Andres nehmen einen zweiten Anlauf in Speldorf, im Fall von Hauffe sogar einen dritten. Nachdem die Verpflichtung von Kenneth Christopher Hersey vom TV Jahn Hiesfeld platzte, dürfte Hauffe den Posten der Nummer eins sicher haben.

Verteidiger Barkin Cömert als wichtige Stütze

Insgesamt 17 Neue kamen in der Winterpause nach Speldorf. Dass sich Ishikawa von Beginn an auf diese Herausforderung einließ, war einer der Gründe, weshalb sich der sportliche Leiter Oliver Röder schon vor Silvester mit dem 41-Jährigen einig war. Die begrenzten Möglichkeiten sind dem neuen Linienchef bekannt. „Alles, was wir machen konnten, haben wir gemacht“, sagt Ishikawa.

Er kann nun auf 22 Spieler zurückgreifen, jede Position ist also exakt doppelt besetzt. In der Abwehr dürfte der aus Straelen gekommene Barkin Cömert eine Stütze werden. „Er ist auf jeden Fall eine wichtige Unterstützung für uns“, sagt Ishikawa. Auch Stürmer Yutaka Abe, der zuletzt in der Regionalliga Nordost für Luckenwalde gespielt hat, machte nach längerer Verletzungspause einen guten Eindruck im letzten Testspiel. Am ehemaligen Baumberger Stürmer Mohamed Fatni fanden Beobachter schon im Duell gegen Wesel-Lackhausen Gefallen.

Neuer Trainer glaubt fest an den Klassenerhalt

Mit dieser zusammengewürfelten Truppe den Klassenerhalt zu schaffen, ist zumindest kein leichtes Unterfangen. Doch der neue Trainer glaubt fest daran. „Auf jeden Fall“, sagt er mit Nachdruck auf die Frage, ob er an den Klassenerhalt glaubt. Mit diesem Ziel ist er beim VfB angetreten.

Dank der drei Punkte vor der Winterpause und dem damit verbundenen Sprung auf einen Nicht-Abstiegsplatz ist dieses Unterfangen auch nicht komplett ausgeschlossen.

Ordentliches Heimdebüt des neuen VfB

MÜLHEIM. 

Marcel Dronia

 

Speldorf schlägt Wesel-Lackhausen, hat aber viel Arbeit vor sich. Auch Janis Timm und Co-Trainer Paczulla sind weg. Lukas Weiß kehrt zurück.

„Kennt einer den Neuner? Wer ist denn die 15?“ So ging es am Sonntag laufend auf dem Sportplatz an der Saarner Straße. Im Testspiel gegen den Landesligisten PSV Wesel-Lackhausen bekamen die Speldorfer ihre Mannschaft erstmals wieder daheim zu sehen – und mussten sich an jede Menge neue Gesichter gewöhnen.

Denn aus dem Kader der Hinrunde bleiben immer weniger übrig. Nach Kai Gröger hat sich nun auch noch Janis Timm (wohl zum DSV 1900) verabschiedet. Auch Co-Trainer Dustin Paczulla hat auf den Weggang der beiden Torhüter reagiert und wird sich in Zukunft vor allem auf seine Hauptaufgabe als Nachwuchstorwarttrainer bei Rot-Weiß Oberhausen konzentrieren.

US-Torwart spielte schon im Sommer beim VfB vor

Im Tor standen am Sonntag beim knappen 1:0 (1:0)-Sieg Talha Bayram (21) und Kenneth Hersey (24.). Bayram spielte zuletzt für den FSV Duisburg, der Amerikaner Hersey bot sich schon im Sommer beim VfB und überzeugte. Allerdings gab es Probleme mit seiner Spielberechtigung. Später wechselte er zu Jahn Hiesfeld. Im Gespräch ist aber auch noch Ex-Keeper Martin Hauffe, aktuell beim ETB Schwarz-Weiß Essen.

In der Abwehr gibt es auf jeden Fall einen alten Bekannten. Lukas Weiß kommt zurück. Der 27-Jährige absolvierte zwischen 2013 und 2015 insgesamt 37 Spiele für die Speldorfer. Zuletzt spielte er für Hönnepel-Niedermörmter in der Landesliga.

Gute Szenen von Neuzugang Fatni als Mittelstürmer

Ebenfalls aus der Landesliga, nämlich vom Duisburger SV 1900, kommt Christopher Brors, der am Sonntag im Mittelfeld auflief. Er absolvierte in der Hinrunde 14 Spiele für die Duisburger. Für Kalkum-Wittlaer lief er 2016/2017 sogar schon 17-mal in der Oberliga auf.

Auf der Mittelstürmerposition wusste Mohamed Fatni zu gefallen. Der Angreifer spielte zuletzt für die zweite Mannschaft der Sportfreunde Baumberg in der Bezirksliga. Auch wenn er am Sonntag ohne Torerfolg blieb (den Treffer erzielte Ken Akiyama), so hatte er doch einige gute Szenen. Trainer Ryoji Ishikawa vermisste dennoch Rückkehrer Michael Andres. Auch wenn sein Ex-Klub GSG Duisburg eine horrende Ablöse aufgerufen haben soll, ist die Rückkehr des Angreifers zum VfB wohl unter Dach und Fach.

Neu-Trainer Ishikawa spricht noch von „Chaos“

Mit Yutaka Abe (24) hat sich ein weiterer Japaner dem VfB angeschlossen. Aufgrund seiner nicht gerade überragenden Körpergröße kommt er vor allem für die offensive Außenbahn in Frage. In der vergangenen Saison spielte er 21-mal in der Regionalliga Nordost für den FSV Luckenwalde.

Neu-Trainer Ishikawa weiß, wieviel Arbeit vor dem Start der Rückrunde noch auf ihn wartet. „Im Moment ist es noch ein ganz schönes Chaos“, sagte der Coach nach dem Spiel. Mit den ersten Eindrücken war er aber zufrieden. Am Donnerstagabend spielen die Mülheimer um 19.30 Uhr beim Landesliga-Schlusslicht Sportfreunde Königshardt.

Speldorfs langer Weg zurück in die Spur

Nach der Trennung von Christian Mikolajczak übernimmt Ryoji Ishikawa beim VfB Speldorf. Das Debüt in der Halle ging schief. Trainer und Sportchef bitten jedoch um Zeit.

Es passte irgendwie zur aktuellen Situation des Oberligisten VfB Speldorf. Nach drei Siegen in Folge bei der Hallenstadtmeisterschaft Mülheim schied der VfB enttäuschend in der Zwischenrunde aus. „Natürlich ist es enttäuschend, aber das Ausscheiden in der Halle tut unserem Prozess der Erneuerung keinen Abbruch“, sagte Sportchef Oliver Röder direkt nach dem Ausscheiden gegen den A-Ligisten TuSpo Saarn. Die im Vergleich zur Vorrunde runderneuerte Mannschaft schaffte es nicht die aktuell angespannte Situation auszublenden.

Das Trainer-Debüt von Ryoji Ishikawa ging durch das überraschende Ausscheiden somit gehörig nach hinten los. Der Japaner, der zuletzt die Zweitvertretung der Damen des MSV Duisburg trainierte, nahm das Ausscheiden relativ gelassen zur Kenntnis. Nach dem Turnier zeigte sich Ishikawa weiterhin wenig beeindruckt von dem turbulenten Ausscheiden. „Ich mache mir keine Sorgen. Von unserem Kader hatten nur zwei bis drei Spieler Stammspieler-Niveau in der Oberliga“, sagte er. Mit von der Partie waren neben den bereits in der Vorrunde mitspielenden Abdul Rahman Ishak Yussuf und Jannis Timm auch Maxwell Bimpek und Ishikawas Freund Ryota Nakaoka, der den Kontakt zum VfB hergestellt hatte.

Sportchef Röder mahnt zur Geduld. Terwiel und Trienenjost sind weg.

Der Misserfolg in der Halle hilft dem aktuell angeschlagenen Klub nicht wirklich, Ruhe in die angespannte Lage zu bringen. „In letzter Zeit ist viel auf uns eingeprasselt. Ich musste mich um viele Dinge kümmern und erstmal Ruhe in den Verein bringen“, sagt Röder zu den vergangenen Tagen. Nach dem Abgang von Ex-Trainer Christian Mikolajczak hat der Sportchef, der in diesen Tagen weit mehr organisieren muss als nur die sportlichen Belange des Vereins, schnell gehandelt: „Bereits ab Silvester hatten wir eine Einigung mit Ryo erzielt“, sagt Röder.

Dass nicht alles von selbst klappt, das weiß der Ur-Speldorfer selbst ganz genau: „Es kommt nicht einfach ein neuer Trainer und alles ist wieder in bester Ordnung“, stellt Röder klar. „Wir brauchen Zeit. Es funktioniert nicht alles sofort“, fügt Röder hinzu. Derweil ist Top-Torjäger Andre Trienenjost zum SV Sonsbeck gewechselt. Auch Mittelfeldspieler Dennis Terwiel ist weg. „Dennis hat uns Richtung Scherpenberg verlassen“, bestätigte Röder nach dem Turnier.

Der nun 18köpfige Kader ist für die Rückrunde ohne Frage zu klein. Kevin Müller, Pierre Nowitzki und Kai Gröger stehen zudem noch auf der Kippe. Deshalb weiß auch Ishikawa: „Wir müssen bis zum Start noch etwas am Kader machen. Es müssen ein paar Spieler kommen“, sagt er. Dass er am Ende der Saison über dem Strich stehen wird, ist für Ishikawa keine Frage: „Das Ziel ist der Klassenerhalt. Den werde ich auch schaffen“, ist Ishikawa überzeugt.

Autor: Philip Ronden

Speldorfs neuer ist ein Japaner

MÜLHEIM. 

Der 41-jährige Düsseldorfer Ryoji Ishikawa wird der neue Coach. Acht Spieler haben bislang für die Rückrunde zugesagt.

Der neue Trainer des VfB Speldorf ist ein Japaner. Der 41-Jährige Ryoji Ishikawa tritt die Nachfolge von Christian Mikolajczak an und steht am Samstag bei der Hallenstadtmeisterschaft zum ersten Mal an der Bande des Fußball-Oberligisten.

„Im Gegensatz zu den anderen Kandidaten hörte er sich sehr konzeptionell und zielführend an. Seine Vorstellungen waren noch etwas dezidierter und er hat sich sehr gut mit unserer Situation auseinandergesetzt“, erklärt der sportliche Leiter Oliver Röder.

Neuer Coach lebt seit über 20 Jahren in Deutschland

Ishikawa, genannt Georgi, lebt seit 1996 in Deutschland und hat drei Jahre später beim SC Düsseldorf-West eine japanische Fußballschule gegründet. Zehn Jahre später trainierten dort etwa 90 Kinder. Im März legt der Coach den zweiten Teil der B-Lizenz ab. Im Herrenbereich war Ishikawa bislang nur als Trainer des CfR Links II in der Kreisliga B aktiv. Danach coachte er die U19-Juniorinnen des DSC 99 Düsseldorf und seit dieser Saison die zweite Frauenmannschaft des MSV Duisburg in der Niederrheinliga.

Mit dem neuen Trainer ist der wichtigste Speldorfer Baustein für die Rückrunde gefunden. „Daneben gibt es ein klares Bekenntnis von einem Stamm der Mannschaft“, berichtet Oliver Röder. Fest zugesagt haben bislang Torwart und Kapitän Kai Gröger, Ersatzkeeper Leon Nevian, die Außenverteidiger André Panz und Ryota Nakaoka, Verteidiger Maxwell Bimpek sowie die Offensivkräfte Janis Timm, Fabian Schürings und Abdul-Rahman Yussif. Auch Torwarttrainer Dustin Paczulla hat dem VfB früh zugesagt, weiter mit dabei sein zu wollen. Er coachte gemeinsam mit Röder das Team während der Hallen-Vorrunde.

Mehrere Verträge sind bereits aufgelöst worden

Bereits bei neuen Vereinen untergekommen sind Esad Morina, Arman Corovic (beide FSV Duisburg) und Dennis Terwiel (SV Scherpenberg). Auch die Verträge von Patrick Dutschke, Timur Umar und Marcin Michalak sind aufgelöst. Auch bei André Trienenjost und Pierre Nowitzki steht dies kurz bevor. Ebenso soll Kevin Müller signalisiert haben, dass es für ihn beim VfB nicht weitergeht.

„Wir haben großes Interesse daran, einen Stamm wiederzufinden, der für Kontinuität und Verbundenheit steht, das ist in einer Mannschaft manchmal genauso wichtig wie Qualität“, sagt der sportliche Leiter. Auf die Charakterfestigkeit legt der VfB auch bei der Suche nach Neuzugängen weiterhin Wert. Der neue Coach wird sein Netzwerk nutzen. „Wir rühren natürlich die Werbetrommel und appellieren auch an alle Unentschlossenen, die den Schritt in die Oberliga wagen wollen“, so Röder weiter.

Röder sah weder Chaos, noch Schlammschlacht

Der sportliche Leiter sieht den größten Schaden vom Verein abgewendet. Die Resonanz der Sponsoren war deutlich positiver als vielleicht befürchtet. „Es war keine Endzeitstimmung zu spüren. Auch von einem Chaos oder einer Schlammschlacht habe ich nichts mitbekommen“, sagt er. Natürlich habe es eine gefährliche Situation und jede Menge intensive Arbeit im Hintergrund gegeben. „Ich bin jetzt aber deutlich optimistischer“, sagt Röder.

Zwei starke Herausforderer für Meister Speldorf

MÜLHEIM.

  Der VfB Speldorf bekommt es auf dem Weg zum möglichen vierten Titel in Serie vor allem mit Mintard und dem 1. FC Mülheim zu tun.

Moderator Ralf Bosse kommt gar nicht hinterher. Gerade noch hat er das soeben gezogene Los beiseite gelegt, da hat Hannes Bongartz bereits das nächste gezogen. „Wir müssen ja mal vorankommen“, sagt der ehemalige Bundesligaspieler und -trainer gut gelaunt. Der 67-Jährige hat Lust auf Hallenfußball. Am Dienstag nahm er in der Innogy-Sporthalle die Auslosung der 46. Stadtmeisterschaft vor, mit der die hiesige Budenzaubersaison Jahr für Jahr so allmählich eingeläutet wird.

„Hoffentlich ist mir keiner böse“, sagt der 298-fache Bundesligaspieler, als die 14 Mannschaften auf zwei Fünfer- und eine Vierergruppe aufgeteilt sind. Offensichtlich nicht. Jedenfalls ist Peter Hein zufrieden. Der Vorsitzende des Verbandes Mülheimer Fußballvereine freut sich auf „spannende Spiele“. Er appelliert schon jetzt an die Mülheimer Fußballgemeinde, am 29. und 30. Dezember zur Vorrunde sowie am 5. Januar zur Endrunde in die Halle zu kommen. Das Eintrittsgeld kommt am Ende über eine Ausschüttung den Vereinen und ihren vielen Ehrenamtlichen zu Gute.

Bongartz: „Man sollte sich an solchen Turnieren erfreuen“

Auch „Losfee“ Hannes Bongartz wirbt spontan für die Meisterschaft. „Man sollte sich an solchen Turnieren erfreuen können, denn es geht zur Sache“, sagt der 67-Jährige, der einen Tag nach der Endrunde beim NRW-Traditionsmasters an gleicher Stelle in einem Legendenspiel noch einmal selbst auflaufen wird.

Ein Experte im Mülheimer Fußball ist Bongartz freilich nicht, aber selbst für ihn ist der Oberligist VfB Speldorf ein bekannter Name. „Der Trainer ist auch ein Bekannter von mir“, sagt er über Christian Mikolajczak. „In der Halle ist alles möglich“, will Bongartz die Speldorfer nicht automatisch auf Platz eins hieven.

Titelverteidigung ist das logische Ziel für den VfB

Das weiß auch Christian Mikolajczak selbst. Als dreifacher Gewinner ist die Marschrichtung aber vorgegeben. „Ich kann mich ja jetzt nicht hinstellen und sagen, dass wir froh sind, wenn wir die Vorrunde überstehen“, sagt der Speldorfer Coach. Sein Team wird vom Bezirksliga-Zweiten Blau-Weiß Mintard, dem letztjährigen Hallen-Halbfinalisten 1. FC Mülheim und dem B-Ligisten TSV Heimaterde herausgefordert. Eine gute Hallenmannschaft der letzten Jahre wird hier bereits früh auf der Strecke bleiben.

In der Gruppe A begegnen sich mit dem Vorjahresfinalisten Rot-Weiß Mülheim und dem MFC 97 zwei Bezirksligisten. Sie gehen als Favorit gegenüber dem A-Liga-Vorletzten SV Raadt sowie den beiden B-Ligisten Fatihspor und Union ins Rennen.

Auch der MSV 07 ist in seiner Gruppe wohl als Favorit zu bezeichnen. Er wird von den drei A-Ligisten TuSpo Saarn, SC Croatia und SV Heißen sowie dem B-Ligisten Dümptener TV herausgefordert.

VfB-Coup beim Tabellenzweiten

MÜLHEIM.   Dank einer Steigerung nach der Pause beenden die Speldorfer Baumbergs Serie von 13 Spielen ohne Niederlage und klettern über den Strich.

Das nennt man wohl einen Befreiungsschlag. Der VfB Speldorf fügt den Sportfreunden Baumberg nach 13 ungeschlagenen Spielen hintereinander die erste Niederlage zu. Durch das 2:0 (1:0) klettern die Mülheimer Oberliga-Fußballer selbst auf einen Nicht-Abstiegsplatz.

Ausschlaggebend für diesen Auswärtscoup war eine klare Steigerung der Speldorfer in der zweiten Halbzeit. Hätten sie ihre Konter noch besser ausgespielt, wäre die Partie auch früher entschieden gewesen. So dauerte es bis zur 93. Minute, ehe Deniz Hotoglu die Gäste mit dem 2:0 endgültig erlöste.

Baumberger Offensive ist zu verspielt

In der ersten Halbzeit war das Spiel der Mülheimer noch von vielen Stockfehlern geprägt. Die Baumberger Probleme im Umschaltspiel konnte der VfB noch nicht so konsequent nutzen. „Wenn sie vorne nicht so verspielt, sondern etwas zielstrebiger gewesen wäre, hätte es vielleicht anders ausgesehen“, meinte Speldorfs Trainer Christian Mikolajczak im Anschluss an die Partie.

Stattdessen führte seine Mannschaft zur Pause mit 1:0. Esad Morina erlief einen Steilpass und legte dann quer auf André Trienenjost, der nur noch vollenden musste.

Speldorfer ließen zahlreiche Konterchancen liegen

Nach dem Wechsel konnten die Gäste dann noch einen Zahn zulegen und gewannen unter dem Strich verdient. Mehrmals liefen sie allein auf Baumbergs Keeper Daniel Schwabke zu, doch sie vollendeten die Konter nicht. „Eigentlich hätte man sich mal den Frust von der Seele schießen können“, meinte der Coach.

Oft werden solche Nachlässigkeiten im Fußball ja gerne bestraft, die Speldorfer können ein Lied davon singen. Richtig brenzlig wurde es in der zweiten Halbzeit aber nur einmal. „Das spielen sie überragend und den hält Kai Gröger Weltklasse. Ich weiß bis jetzt noch nicht, wie er den gehalten hat“, feierte Mikolajczak seinen Keeper.

VfB überholt seinen nächsten Gegner ETB

Der eingewechselte Janis Timm bediente in der Nachspielzeit dann Deniz Hotoglu und der jagte den Ball in den Winkel zum erlösenden 2:0 für die Mülheimer.

Vorerst verlässt der VfB durch diesen Sieg die Abstiegszone, doch der ETB Schwarz-Weiß Essen hat noch zwei Nachholspiele in der Hinterhand und könnte schon am kommenden Samstag wieder vorbeiziehen. Am 2. Dezember kommt es an der Saarner Straße dann zum direkten Aufeinandertreffen der beiden Teams. Die Speldorfer haben dafür schon einmal Selbstvertrauen getankt.

Sportfreunde Baumberg –
VfB Speldorf 0:2 (0:1)

Tore: 0:1 Trienenjost (36. Minute), 0:2 Hotoglu (90.+3) SFB: Schwabke – Zimmermann, Fedler, Bhaskar (49. Gülcan), Nadidai – Klotz, Pusic, Knetsch (68. Daour), Hömig, Abelski – Weber (59. Ucar) VfB: Gröger – Szewczyk, Corovic, Müller, Nakaoka – Nowitzki, Terwiel – Hotoglu, Dutschke (46. Umar) – Morina (70. Timm), Trienenjost (85. Bimpek) Schiedsrichter: Jan Oberdörster (Mönchengladbach) Zuschauer: 90

Nächster Brocken für Speldorf

MÜLHEIM.   Der VfB muss zu den Sportfreunden Baumberg, die seit 13 Spielen nicht verloren haben. Drei neue Alternativen für die Offensive.

In der sportlich schwierigen Phase hätten sich die Oberliga-Fußballer des VfB Speldorf sicherlich leichtere Gegner gewünscht. Nach dem Heimspiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer VfB Homberg geht es am Sonntag, 14.30 Uhr, nun zum Tabellenzweiten, den Sportfreunden Baumberg.

Die Mülheimer werden sich in Monheim vor allem auf die ersten 45 Minuten des Spiels gegen Homberg besinnen und versuchen, einen solchen Totaleinbruch wie in den sieben Minuten nach der Pause zu vermeiden. „Wir sollten uns im Moment nicht mit solchen Mannschaften vergleichen, wir wissen aber doch alle, welche Qualität und welches Potenzial wir selbst haben“, sagt Trainer Christian Mikolajczak.

Kleinigkeiten verhindern oft erfolgreichere Spiele

Oft seien es ja nur Kleinigkeiten, die ein erfolgreiches Spiel verhindern. Beispiel gefällig? Als der VfB am letzten Samstag beim Stand von 1:1 mit drei Mann auf das Homberger Tor zulief, war das für Trainer Mikolajczak ein Bilderbuchkonter. „Wenn der reingeht, dann bedankt sich der DFB für das Lehrvideo“, sagt der Coach. Er ging aber nicht rein. Stattdessen stand am Ende ein 1:5.

„Wir müssen einfach unsere Fehler abstellen und 90 Minuten lang hochkonzentriert sein“, sagt der Coach. Er appelliert auch an seine Mannschaft, die individuellen Ansagen des Trainerteams noch genauer zu befolgen, auch wenn es nur Basics sind – zum Beispiel nicht als letzter Mann dribbeln, die richtige Zuteilung bei Standards, die Notwendigkeit von riskanten Grätschen abwägen und die wichtigen Spieler in der Spieleröffnung des Gegners im Auge behalten.

Morina, Schürings und Umar bieten sich an

Personell hat Mikolajczak wieder einige Alternativen mehr – vor allem für die Offensive. Esad Morina, Fabian Schürings und Timur Umar haben in dieser Woche gut trainiert. Schürings und Umar würden noch einmal neues Tempo ins Speldorfer Spiel bringen. Das Trainerteam wird nach dem Abschlusstraining am Freitag die Entscheidung über eventuelle Wechsel treffen. Klar ist, dass Pierre Nowitzki im zentralen Mittelfeld bleibt, wo er für den VfB noch wertvoller ist.

Ob Torwart und Kapitän Kai Gröger zwischen die Pfosten zurückkehren kann, ist noch offen. Auch das wird sich erst kurzfristig entscheiden. Der Schlussmann hatte sich Ende letzter Woche eine Zerrung zugezogen und hatte die Partie gegen den VfB Homberg verpasst. Sein Ersatzmann Leon Nevian war an der Niederlage schuldlos. Sollte Gröger erneut passen müssen, wird Marcin Michalak im Tor der Speldorfer stehen.

Speldorfer sind gleich doppelt ungeschlagen

MÜLHEIM.   A-Junioren spielen 3:3 im Spitzenspiel gegen Jahn Hiesfeld. Saarns C-Junioren müssen den ersten Tabellenplatz abgeben.

Es muss nicht immer Bayern gegen Dortmund sein. Gleich in zwei Jugendfußball-Leistungsklassen stieg am Wochenende das Spitzenspiel zwischen dem Ersten und dem Zweiten. Einen Mülheimer Sieg gab es dabei zwar nicht, dafür sind in drei von vier Leistungsklassen noch Ruhrstadt-Teams ganz oben dabei. Drei Mannschaften sind noch immer ungeschlagen.

A-Junioren

Hätte der VfB Speldorf in der ersten Halbzeit das 3:0 nachgelegt, er wäre vermutlich als Sieger aus dem Top-Spiel gegen Jahn Hiesfeld hervorgegangen. So aber stand es zur Pause 2:2 und in der 89. Minute schienen die Hausherren das Spiel sogar ganz aus der Hand gegeben zu haben. Doch mit einem direkten Freistoß sicherte Jan Steinkusch den Speldorfern das 3:3-Unentschieden.

„Klar ist es etwas ärgerlich, dass wir nicht das dritte Tor gemacht haben, aber die zweite Halbzeit war total ausgeglichen“, sagt VfB-Trainer Carsten Bujok. Er musste vor der Saison wieder ein komplett neues Team zusammenstellen. „Unter die ersten vier sollten wir schon kommen“, gibt er die Richtung vor. Der Einzug in die Relegation sei kein Muss. „Es gibt Mannschaften wie Hiesfeld, die seit Jahren zusammenspielen. Die haben ganz andere Ziele“, so der Coach. Dennoch hat der VfB viele Spieler des Jungjahrgangs in seinen Reihen, wäre für Qualifikationsspiele also gut aufgestellt oder könnte mit einer ähnlichen Mannschaft in der kommenden Saison noch einmal angreifen.

Mit dem SV Raadt und Union 09 spielen zwei weitere Mülheimer Teams in der Gruppe. Raadt verlor das Verfolgerduell gegen Rhenania Hamborn mit 1:3 (0:1) und fiel auf den sechsten Platz zurück, dem letzten bevor die Relegationsränge beginnen. Auf einem solchen liegt das diesmal spielfreie Union-Team

B-Junioren

Auch die Speldorfer B-Jugend ist ungeschlagener Zweiter und gehört zu den Anwärtern auf die Relegation. Am Sonntag gab es ein 7:1 (1:0) im Duell beim MSV 07. Tom Luca Pasky (4), Hamza Velic (2) und Benjamin Hilberath waren die Torschützen. Der MSV wird darum kämpfen, nicht in die Abstiegsrelegation zu müssen. Vier Punkte beträgt der Rückstand.

C-Junioren

Seine Tabellenführung ist der TuSpo Saarn wieder los. Im Spitzenspiel gegen Hamborn 07 verlor die Elf von Trainer Stefan Pusch mit 1:2 (1:0). Die frühe Führung aus der zweiten Minute reichte nicht. Dass die Saarner sogar auf Rang drei zurückgefallen sind, dafür sorgt Union 09. Beim FSV Duisburg II gab es einen 2:1 (2:0)-Auswärtssieg auf Asche. „Ein sehr wichtiger Sieg, mit dem der Abstand auf einen Relegationsplatz auf zehn Punkte ansteigt. Das gibt Ruhe und Gelassenheit“, sagt Trainer Markus Bovermann.

Auf der Kippe zwischen Relegation und direktem Klassenverbleib bewegt sich der VfB Speldorf. Beim 2:4 (2:2) in Duisburg-Süd verpassten die Mülheimer den Sprung unter die ersten sechs. Im Keller feierte der MSV 07 seinen ersten Saisonsieg und das im Lokalduell gegen den SC Croatia. Mit dem 6:3 (2:1) verkürzt „07“ den Abstand zu Croatia und damit zum ersten Relegationsplatz auf einen Zähler.

VfB Speldorf wird nach der Pause von Homberg überrollt

MÜLHEIM.   Eine Halbzeit lang spielen die Grün-Weißen gegen Tabellenführer Homberg stark. Sieben Minuten später steht es 1:4.

Christian Mikolajczak marschierte nach dem Schlusspfiff schnurstracks in Richtung Kabinengang. Oben im Besprechungsraum wartete er auf seine Mannschaft, die nach und nach eintrudelte, und las ihr die Leviten. Was den Trainer des Fußball-Oberligisten VfB Speldorf so auf die Palme gebracht hatte, war die Tatsache, dass seine Mannschaft nach einer starken ersten Halbzeit im Heimspiel gegen den Tabellenführer VfB Homberg innerhalb von nur sieben Minuten alle Chancen auf eine Überraschung herschenkte. Statt 1:1 stand es in der 52. Minute 1:4. Am Ende sogar 1:5.

„Die zweite Halbzeit war einfach schlecht, das hat mit Oberliga nichts zu tun“, schimpfte Mikolajczak, wohlwissend, dass nach den guten ersten 45 Minuten mehr drin gewesen wäre, zumindest ein deutlich besseres Ergebnis. „Ich werfe der Mannschaft vor, dass sie nicht das umsetzt, was man ihr mit auf den Weg gegeben hat. Das ist entweder Ignoranz gegenüber dem Trainerteam oder den Leuten ist es egal“, meinte der Coach.

Youngster Nevian ersetzt Gröger im Speldorfer Tor

Der Nachmittag begann schon mit einer Hiobsbotschaft: Stammtorwart und Kapitän Kai Gröger konnte verletzungsbedingt nicht spielen. Ersatzmann Leon Nevian (18) führte sich gleich mit zwei spektakulären Paraden ein. Keine Chance hatte er aber, als der Homberger Felix Clever in der neunten Minute nach einer Flanke von der rechten Seite völlig ungehindert am langen Pfosten einköpfte.

Damit machte der Homberger Verteidiger seinen vermeintlichen Fehler aus der fünften Minute wieder gut, als er aus zwei Metern Entfernung den Ball von Abdul-Rahman Yussif an die Hand bekam. Den fälligen Elfmeter verwandelte André Trienenjost zur Speldorfer Führung. Sie hielt drei Minuten lang.

Nowitzki vergibt nach einem Konter die Riesenchance

Der heimische VfB hielt in der Folge aber gut dagegen und hätte in der 17. Minute wieder in Führung gehen können. Trienenjost, Deniz Hotoglu und Pierre Nowitzki fuhren einen astreinen Konter, doch Nowitzki schoss den Ball am Ende aus wenigen Metern über das Tor.

Die zweite Halbzeit ist schnell erzählt, denn die wesentlichen Gegebenheiten fanden in den ersten sieben Minuten statt. „Wir wollten Mike Koenders zustellen, stattdessen spielt er direkt den Pass zum 2:1“, ärgerte sich Christian Mikolajczak. Während die Gastgeber auf Abseits spielten, bedient Koenders seinen Teamkollegen Jerome Manca – das frühe 2:1 für Homberg.

Homberg dreht innerhalb von sieben Minuten auf

Doch es kam noch schlimmer aus Speldorfer Sicht. Als Kevin Müller zur Grätsche griff, gab es den zweiten Elfmeter des Tages, den Patrick Dertwinkel verwandelte. „Wenn er als Verteidiger runtergeht, dann muss er den Ball auch haben“, meinte der Trainer hinterher. Als Danny Rankl kurz darauf auf 4:1 erhöhte, war das Spiel wenige Minuten nach der Pause entschieden. Rankl legte später noch den fünften Treffer nach.

Nach dem Spiel betonte Christian Mikolajczak noch einmal, worauf sich sein Team in den kommenden Wochen und Monaten einstellen darf: „Abstiegskampf und nichts anderes. Wer das nicht versteht, soll zu mir kommen und dem erkläre ich es persönlich.“

VfB Speldorf –
VfB Homberg 1:5 (1:1)

Tore: 1:0 Trienenjost (6. Minute, Handelfmeter), 1:1 Clever (9.), 1:2 Manca (46.), 1:3 Dertwinkel (50., Foulelfmeter), 1:4/1:5 Rankl (52./72.) Speldorf:Nevian – Szewczyk (84. Panz), Corovic (84. Nemec), Müller, Nakaoka – Dutschke (72. Timm), Terwiel – Hotoglu, Nowitzki, Yussif – TrienenjostHomberg: Offhaus – Haub, Kogel, Clever (23. Schmitt), Wolf – Koenders, M. Kücükarslan, Dertwinkel, Manca (75. T. Kücük­arslan) – Wibbe, Rankl (84. Demircan) Schiedsrichter: Thomas Dickmann (Rhede) Zuschauer: 130