Das ist der neue VfB Speldorf

MÜLHEIM.   Mit einem runderneuerten Team treffen die Mülheimer am Sonntag ausgerechnet auf ihren Ex-Coach Christian Mikolajczak.

Wenn am Sonntag, 15 Uhr, in der Fußball-Oberliga Niederrhein der VfB Speldorf und der Tabellenletzte FSV Duisburg zum Auftakt der Restrunde an der Saarner Straße aufeinandertreffen, haben die beiden Mannschaften mit denen aus der Hinrunde fast nichts mehr gemein. Bei beiden Teams gab es Umbrüche, so dass einer der beiden Trainer nun auf der anderen Seite steht.

Christian Mikolajczak schmiss im Dezember bei den Speldorfer hin und heuerte wenige später beim FSV an. Sein früher Co-Trainer Hikmet Canakci, Ersatztorwart Marcin Michalak, die Verteidiger Arman Corovic und Kevin Müller sowie Stürmer Esad Morina folgten dem Coach bekanntlich an die Warbruckstraße.

Fünf Verbliebene treffen auf vier Rückkehrer

Nicht nur diese Abgänge sorgten in Speldorf für einen Umbruch, der diesen Namen wirklich verdient hat. Aus dem Kader der Hinrunde sind gerade einmal fünf Spieler beim VfB geblieben, der Rest ist neu. „Es ist natürlich ein Vorteil, dass sie die Liga kennen“, sagt der neue Trainer Ryoji Ishikawa über André Panz, Maxwell Bimpek, Ryota Nakaoka, Fabian Schürings und Abdul-Rahman Isshak Yussif. Eine Stammplatzgarantie bedeutet das natürlich nicht.

Ebenso wenig für die vier Rückkehrer. Torwart Martin Hauffe, Innenverteidiger Semih Zorlu, Außenverteidiger Lukas Weiß und Stürmer Michael Andres nehmen einen zweiten Anlauf in Speldorf, im Fall von Hauffe sogar einen dritten. Nachdem die Verpflichtung von Kenneth Christopher Hersey vom TV Jahn Hiesfeld platzte, dürfte Hauffe den Posten der Nummer eins sicher haben.

Verteidiger Barkin Cömert als wichtige Stütze

Insgesamt 17 Neue kamen in der Winterpause nach Speldorf. Dass sich Ishikawa von Beginn an auf diese Herausforderung einließ, war einer der Gründe, weshalb sich der sportliche Leiter Oliver Röder schon vor Silvester mit dem 41-Jährigen einig war. Die begrenzten Möglichkeiten sind dem neuen Linienchef bekannt. „Alles, was wir machen konnten, haben wir gemacht“, sagt Ishikawa.

Er kann nun auf 22 Spieler zurückgreifen, jede Position ist also exakt doppelt besetzt. In der Abwehr dürfte der aus Straelen gekommene Barkin Cömert eine Stütze werden. „Er ist auf jeden Fall eine wichtige Unterstützung für uns“, sagt Ishikawa. Auch Stürmer Yutaka Abe, der zuletzt in der Regionalliga Nordost für Luckenwalde gespielt hat, machte nach längerer Verletzungspause einen guten Eindruck im letzten Testspiel. Am ehemaligen Baumberger Stürmer Mohamed Fatni fanden Beobachter schon im Duell gegen Wesel-Lackhausen Gefallen.

Neuer Trainer glaubt fest an den Klassenerhalt

Mit dieser zusammengewürfelten Truppe den Klassenerhalt zu schaffen, ist zumindest kein leichtes Unterfangen. Doch der neue Trainer glaubt fest daran. „Auf jeden Fall“, sagt er mit Nachdruck auf die Frage, ob er an den Klassenerhalt glaubt. Mit diesem Ziel ist er beim VfB angetreten.

Dank der drei Punkte vor der Winterpause und dem damit verbundenen Sprung auf einen Nicht-Abstiegsplatz ist dieses Unterfangen auch nicht komplett ausgeschlossen.

Ordentliches Heimdebüt des neuen VfB

MÜLHEIM.   Speldorf schlägt Wesel-Lackhausen, hat aber viel Arbeit vor sich. Auch Janis Timm und Co-Trainer Paczulla sind weg. Lukas Weiß kehrt zurück.

„Kennt einer den Neuner? Wer ist denn die 15?“ So ging es am Sonntag laufend auf dem Sportplatz an der Saarner Straße. Im Testspiel gegen den Landesligisten PSV Wesel-Lackhausen bekamen die Speldorfer ihre Mannschaft erstmals wieder daheim zu sehen – und mussten sich an jede Menge neue Gesichter gewöhnen.

Denn aus dem Kader der Hinrunde bleiben immer weniger übrig. Nach Kai Gröger hat sich nun auch noch Janis Timm (wohl zum DSV 1900) verabschiedet. Auch Co-Trainer Dustin Paczulla hat auf den Weggang der beiden Torhüter reagiert und wird sich in Zukunft vor allem auf seine Hauptaufgabe als Nachwuchstorwarttrainer bei Rot-Weiß Oberhausen konzentrieren.

US-Torwart spielte schon im Sommer beim VfB vor

Im Tor standen am Sonntag beim knappen 1:0 (1:0)-Sieg Talha Bayram (21) und Kenneth Hersey (24.). Bayram spielte zuletzt für den FSV Duisburg, der Amerikaner Hersey bot sich schon im Sommer beim VfB und überzeugte. Allerdings gab es Probleme mit seiner Spielberechtigung. Später wechselte er zu Jahn Hiesfeld. Im Gespräch ist aber auch noch Ex-Keeper Martin Hauffe, aktuell beim ETB Schwarz-Weiß Essen.

In der Abwehr gibt es auf jeden Fall einen alten Bekannten. Lukas Weiß kommt zurück. Der 27-Jährige absolvierte zwischen 2013 und 2015 insgesamt 37 Spiele für die Speldorfer. Zuletzt spielte er für Hönnepel-Niedermörmter in der Landesliga.

Gute Szenen von Neuzugang Fatni als Mittelstürmer

Ebenfalls aus der Landesliga, nämlich vom Duisburger SV 1900, kommt Christopher Brors, der am Sonntag im Mittelfeld auflief. Er absolvierte in der Hinrunde 14 Spiele für die Duisburger. Für Kalkum-Wittlaer lief er 2016/2017 sogar schon 17-mal in der Oberliga auf.

Auf der Mittelstürmerposition wusste Mohamed Fatni zu gefallen. Der Angreifer spielte zuletzt für die zweite Mannschaft der Sportfreunde Baumberg in der Bezirksliga. Auch wenn er am Sonntag ohne Torerfolg blieb (den Treffer erzielte Ken Akiyama), so hatte er doch einige gute Szenen. Trainer Ryoji Ishikawa vermisste dennoch Rückkehrer Michael Andres. Auch wenn sein Ex-Klub GSG Duisburg eine horrende Ablöse aufgerufen haben soll, ist die Rückkehr des Angreifers zum VfB wohl unter Dach und Fach.

Neu-Trainer Ishikawa spricht noch von „Chaos“

Mit Yutaka Abe (24) hat sich ein weiterer Japaner dem VfB angeschlossen. Aufgrund seiner nicht gerade überragenden Körpergröße kommt er vor allem für die offensive Außenbahn in Frage. In der vergangenen Saison spielte er 21-mal in der Regionalliga Nordost für den FSV Luckenwalde.

Neu-Trainer Ishikawa weiß, wieviel Arbeit vor dem Start der Rückrunde noch auf ihn wartet. „Im Moment ist es noch ein ganz schönes Chaos“, sagte der Coach nach dem Spiel. Mit den ersten Eindrücken war er aber zufrieden. Am Donnerstagabend spielen die Mülheimer um 19.30 Uhr beim Landesliga-Schlusslicht Sportfreunde Königshardt.

VfB Speldorf beginnt seinen Neuaufbau

MÜLHEIM.   Beim Trainingsauftakt versammeln sich 25 Spieler, acht Neue sind spielberechtigt. Trainer Ryoji Ishikawa muss die Spreu vom Weizen trennen.

Wäre es nicht so kalt gewesen, hätten sich die Szenen auch gut und gerne am ersten Tag einer Sommervorbereitung abspielen können. Jede Menge Neue und kaum bekannte Gesichter. Genauso trug es sich am Mittwochabend beim Rückrunden-Trainingsauftakt des Oberligisten VfB Speldorf zu.

25 Spieler liefen auf dem Kunstrasenplatz an der Saarner Straße auf. Vom Kader aus der Rückrunde waren nur noch sechs Spieler dabei (Abdul-Rahman Yussif und Leon Nevian fehlten), während sich neben den festen Neuzugängen auch noch jede Menge Probespieler auf dem Feld tummelten. In den kommenden Trainingseinheiten werden wohl noch weitere dazu kommen.

Coach verschafft sich zunächst einen Überblick

Neu-Trainer Ryoji Ishikawa kam als Letzter aus der Kabine und schaute sich das bunte Treiben zunächst von der Seite aus an, während Co-Trainer Dustin Paczulla die ersten Übungen leitete. Erst beim Trainingsspiel schaltete sich der Coach lautstark mit ein. Für ihn ging es lediglich um einen „allerallerersten Eindruck“. Für den 41-Jährigen geht es in den Wochen vor dem Start der Restsaison darum, die Spreu vom Weizen zu trennen, für die Vereinsverantwortlichen darum, wer finanzierbar ist.

Fest steht aber, dass der VfB in der Rückrunde zwar mit einer bunt zusammengewürfelten aber durchaus schlagkräftigen Truppe an den Start gehen wird. Alle bisherigen Neuzugänge haben zuletzt zumindest in der Landesliga gespielt, einige haben sogar Oberliga-Erfahrung. Baustelle bleibt die Torwartposition, denn die Entscheidung von Kapitän Kai Gröger steht weiterhin aus. Im Training gab André Panz den zweiten Keeper.

Acht Neuzugänge sind bis jetzt bereits spielberechtigt. Sie geben dem VfB ein internationales Gesicht, denn unter ihnen sind vier Japaner, ein Koreaner und sogar ein Spieler aus Trinidad & Tobago. Die Neuen in der Übersicht:

Die bisherigen Neuzugänge in der Übersicht

Coby McGregor (19). Der Mann aus der Karibik war vor einem Jahr noch beim Drittligisten Preußen Münster sowie beim Zweitligisten Jahn Regensburg im Probetraining. Gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Cameron wechselte er schließlich in die U19 des FSV Zwickau. Nach einem halben Jahr zog der Innenverteidiger weiter zu den Sportfreunden Baumberg, konnte sich in der Oberliga bei nur einem Einsatz aber auch nicht durchsetzen. Die meisten Spiele (10) bestritt er für Baumbergs Reserve in der Bezirksliga.

Tetsu Horiuchi (24). Der Mittelfeldspieler kommt ebenfalls aus Baumberg, wo er nach je drei Spielen für erste und zweite Mannschaft keine Zukunft mehr hatte. Zuvor hatte der Japaner unter anderem in der Oberliga Hessen gespielt.

Enoch Wölfer (re.) – hier noch im Trikot des DSC 99 – spielt künftig für den VfB. Foto: Michael Gohl Dahyul Bang (21), Mikiya Naito (20) und Enoch Wölfer (22). Das Trio spielte zuletzt für das Landesliga-Schlusslicht TSV Meerbusch II. Der dunkelhäutige Abwehrspieler Wölfer spielte in der vergangenen Saison noch in der Oberliga für den DSC 99, kam in dieser Spielzeit auf drei, der koreanische Mittelfeldmann Bang auf acht und Flügelspieler Naito auf sechs Einsätze in der Hinrunde.

Ken Akiyama (24). Beim VDS Nievenheim war der Japaner in der vergangenen Saison Stammspieler in der Landesliga. Für seinen neuen Klub Hilal Maroc Bergheim kam er 2018/2019 noch nicht zum Einsatz, sondern nur in der Futsal-Landesliga für den Japanischen Club Düsseldorf, bei dem Ishikawa Teammanager ist. Auch Horiuchi und Ryota Nakaoka gehören dort zum Kader.

Shunya Ando (22). Der erste Winter-Neuzugang lief für den VfB bereits in der Hallen-Endrunde auf. Zuletzt spielte er für den VfR Krefeld-Fischeln.

Michael Andres (23). Ein bekanntes Gesicht. Der Stürmer kam 2015 aus der A-Jugend des FC Kray nach Speldorf und schoss in 63 Spielen für den VfB 24 Tore. Nach dem Aufstieg in die Oberliga ging er nach Fischeln, setzte sich dort aber nicht durch. Beim A-Kreisligisten GSG Duisburg ist Andres mit 14 Toren aus 14 Spielen bislang der beste Torjäger in der laufenden Saison.

Speldorfs Neuer ist ein Japaner

MÜLHEIM.   Der 41-jährige Düsseldorfer Ryoji Ishikawa wird der neue Coach. Acht Spieler haben bislang für die Rückrunde zugesagt.

Der neue Trainer des VfB Speldorf ist ein Japaner. Der 41-Jährige Ryoji Ishikawa tritt die Nachfolge von Christian Mikolajczak an und steht am Samstag bei der Hallenstadtmeisterschaft zum ersten Mal an der Bande des Fußball-Oberligisten.

„Im Gegensatz zu den anderen Kandidaten hörte er sich sehr konzeptionell und zielführend an. Seine Vorstellungen waren noch etwas dezidierter und er hat sich sehr gut mit unserer Situation auseinandergesetzt“, erklärt der sportliche Leiter Oliver Röder.

Neuer Coach lebt seit über 20 Jahren in Deutschland

Ishikawa, genannt Georgi, lebt seit 1996 in Deutschland und hat drei Jahre später beim SC Düsseldorf-West eine japanische Fußballschule gegründet. Zehn Jahre später trainierten dort etwa 90 Kinder. Im März legt der Coach den zweiten Teil der B-Lizenz ab. Im Herrenbereich war Ishikawa bislang nur als Trainer des CfR Links II in der Kreisliga B aktiv. Danach coachte er die U19-Juniorinnen des DSC 99 Düsseldorf und seit dieser Saison die zweite Frauenmannschaft des MSV Duisburg in der Niederrheinliga.

Mit dem neuen Trainer ist der wichtigste Speldorfer Baustein für die Rückrunde gefunden. „Daneben gibt es ein klares Bekenntnis von einem Stamm der Mannschaft“, berichtet Oliver Röder. Fest zugesagt haben bislang Torwart und Kapitän Kai Gröger, Ersatzkeeper Leon Nevian, die Außenverteidiger André Panz und Ryota Nakaoka, Verteidiger Maxwell Bimpek sowie die Offensivkräfte Janis Timm, Fabian Schürings und Abdul-Rahman Yussif. Auch Torwarttrainer Dustin Paczulla hat dem VfB früh zugesagt, weiter mit dabei sein zu wollen. Er coachte gemeinsam mit Röder das Team während der Hallen-Vorrunde.

Mehrere Verträge sind bereits aufgelöst worden

Bereits bei neuen Vereinen untergekommen sind Esad Morina, Arman Corovic (beide FSV Duisburg) und Dennis Terwiel (SV Scherpenberg). Auch die Verträge von Patrick Dutschke, Timur Umar und Marcin Michalak sind aufgelöst. Auch bei André Trienenjost und Pierre Nowitzki steht dies kurz bevor. Ebenso soll Kevin Müller signalisiert haben, dass es für ihn beim VfB nicht weitergeht.

„Wir haben großes Interesse daran, einen Stamm wiederzufinden, der für Kontinuität und Verbundenheit steht, das ist in einer Mannschaft manchmal genauso wichtig wie Qualität“, sagt der sportliche Leiter. Auf die Charakterfestigkeit legt der VfB auch bei der Suche nach Neuzugängen weiterhin Wert. Der neue Coach wird sein Netzwerk nutzen. „Wir rühren natürlich die Werbetrommel und appellieren auch an alle Unentschlossenen, die den Schritt in die Oberliga wagen wollen“, so Röder weiter.

Röder sah weder Chaos, noch Schlammschlacht

Der sportliche Leiter sieht den größten Schaden vom Verein abgewendet. Die Resonanz der Sponsoren war deutlich positiver als vielleicht befürchtet. „Es war keine Endzeitstimmung zu spüren. Auch von einem Chaos oder einer Schlammschlacht habe ich nichts mitbekommen“, sagt er. Natürlich habe es eine gefährliche Situation und jede Menge intensive Arbeit im Hintergrund gegeben. „Ich bin jetzt aber deutlich optimistischer“, sagt Röder.

A-Junior schießt Speldorf zum Sieg

MÜLHEIM.   Mülheimer überwintern nach dem 2:1-Erfolg in Düsseldorf-West auf einem Nicht-Abstiegsplatz.

Nach dem Durcheinander der vergangenen Woche war das letzte Spiel des Jahres für den Fußball-Oberligisten VfB Speldorf doch noch einmal ein gelungener Abschluss. Die Mülheimer gewannen beim SC Düsseldorf-West und überwintern dadurch auf einem Nicht-Abstiegsplatz. Ein A-Jugendlicher erzielte das Siegtor.

„Das Team hat absoluten Charakter bewiesen“, meinte Trainer Christian Mikolajczak nach seinem letzten Spiel an der Seitenlinie des VfB. Dass dieses überhaupt angepfiffen würde, damit hatte er lange Zeit gar nicht gerechnet. „Die beiden Sechzehner sind noch kurz vor dem Spiel geräumt worden, der Boden war äußerst rutschig“, erklärte Mikolajczak.

Rahman Yussif antwortet auf frühen Rückstand

Doch es wurde gespielt. Beim VfB rückten André Panz und Fabian Schürings in die Startformation. Janis Timm übernahm für den gelb-rot gesperrten Dennis Terwiel die Sechserposition neben Pierre Nowitzki.

Nach neun Minuten führte zunächst der Gastgeber. Einen Freistoß köpfte Simon Deuß zum 1:0 ein. Doch die Reaktion der Gäste ließ nur vier Minuten lang auf sich warten. Abdul-Rahman Yussif traf zum Ausgleich.

Handspiel hätte zum Strafstoß führen können

„In der zweiten Halbzeit haben wir es besser gemacht. Ob es dann am Ende verdient war, weiß ich nicht“, so der VfB-Coach, der sich eigentlich schon mit dem Unentschieden angefreundet hatte. Zumal seine Mannschaft Glück hatte, dass der Schiedsrichter ein Handspiel im Strafraum übersah. Es hätte Elfmeter für Düsseldorf geben können.

Gleich drei A-Jugendliche feierten in der zweiten Halbzeit ihren Einstand in der Oberliga. „Sie hatten schon heute morgen in der A-Jugend gespielt und ich hatte ihnen Einsatzzeiten versprochen, wenn sie schon den ganzen Tag unterwegs sind“, erklärte Mikolajczak. Jan Vincent Steinkusch gelang dann in der 90. Minute sogar der Siegtreffer. „Ich habe ihm vorher gesagt, dass er sich trauen soll, wenn er die Chance hat und das hat er ja dann auch super gemacht“, lobt der Coach.

Nun trennen sich die Wege von Christian Mikolajczak und dem VfB. „Ich wünsche den Jungs nur das Beste“, sagte der 37-Jährige zum Abschied. Am 6. Januar kommt er aber bereits zurück nach Mülheim. Mit Schalke 04 spielt er dann beim NRW-Traditionsmasters.

SC Düsseldorf-West –
VfB Speldorf 1:2 (1:1)

Tore: 1:0 Deuß (9.), 1:1 Yussif (13.), 1:2 Steinkusch (90.) West: Pyka – Commodore, Stefanovski, Cetin (46. Senic), Weiler – Zieba, Ordelheide (68. Santana), Ribeiro, Zilgens, Ewertz – Deuß VfB: Gröger – Panz, Bimpek, Nemec, Nakaoka – Nowitzki, Timm – Schürings (69. Perrone), Hotoglu (72. Steinkusch), Yussif (46. Heinz) – Trienenjost Schiedsrichter: Christian Szewczyk (Wuppertal) Zuschauer: 100