Mikolajczak erwartet Trotzreaktion bei starken Velbertern

MÜLHEIM. 

Der VfB Speldorf muss in der Oberliga schon am Freitag um 18 Uhr ‘ran. Stürmer Esad Morina hat „nur“ einen Muskelfaserriss.

Die schwache Leistung vom vergangenen Sonntag war auch in dieser Woche noch einmal Thema beim VfB Speldorf. „Wir haben das ganz klar angesprochen, damit war das Thema für mich aber auch erledigt“, sagt Trainer Christian Mikolajczak. Denn es gibt keine Zeit zu verlieren. Schon am Freitag steht das nächste Spiel in der Oberliga Niederrhein an. Um 18 Uhr gastieren die Mülheimer bei der noch ungeschlagenen SSVg Velbert.

„Wenn wir so weitermachen, wie am Sonntag in der zweiten Halbzeit, dann geht es für uns ganz klar in die andere Richtung“, nimmt der VfB-Coach weiterhin kein Blatt vor den Mund. Ihm fehlte im Duell gegen Kleve vor allem die taktische Disziplin. „Wir haben das Feld zu groß werden lassen und es fehlte die Kommunikation. Dadurch sind alle quasi nur noch herumgerannt“, so Mikolajczak.

Velbert hat schon zehn Punkte in vier Spielen geholt

Bei den mit zehn Punkten aus vier Spielen gestarteten Velbertern wünscht sich der Coach ein kompakteres Auftreten. „Wir müssen dreckig arbeiten und vorne Nadelstiche setzen“, fordert er. Einfache Ballverluste müssten vermieden werden. Ansonsten dürfte der VfB erneut Probleme bekommen.

Änderungen in der Mannschaftsaufstellungen schließt der Coach nicht aus. Im Gegenteil. „Es wird Veränderungen geben“, verrät Mikolajczak, freilich ohne Namen zu nennen. Eine Umstellung auf eine Dreierabwehrkette könnte weiterhin eine Option für die Mülheimer Mannschaft sein.

Von den drei verletzten Spielern kommt noch keiner zurück. Patrick Nemec hat weiterhin mit Kopfschmerzen zu kämpfen, bei André Trienenjost steht noch ein MRT-Termin aus. Leichte Entwarnung gibt es derweil bei Esad Morina. Seine Verletzung hat sich „nur“ als Muskelfaserriss und nicht als Bündelriss herausgestellt.

Quelle: WAZ