Speldorfer eröffnen Jagd auf den Hattrick
Vorjahressieger ist beim Auftakt der Stadtmeisterschaft am Freitagabend der Favorit. Trio kämpft um den zweiten und dritten Platz.
Vorhang auf für die 45. Ausgabe der Mülheimer Hallenfußball-Stadtmeisterschaft. Schon am Freitagabend können die ersten Weichen für den Erfolg gestellt werden und gleichzeitig die ersten Teams auf der Strecke bleiben.

In der ab 18 Uhr in der Innogy-Sporthalle ausgespielten Gruppe A werden alle Augen auf den VfB Speldorf gerichtet sein. Der Oberligist ist als ranghöchste Mannschaft, als Rekordsieger und als Sieger der beiden Vorjahre gleich in mehrfacher Hinsicht der Top-Favorit. Die Grün-Weißen bestreiten das Eröffnungsspiel gegen den Mülheimer FC 97.
Mikolajczak: „Wir wollen nicht arrogant auftreten“
Die Speldorfer sind sich ihrer Rolle dabei durchaus bewusst. „Allein an der Ligasituation sieht man, dass wir der Favorit sind“, sagt Angreifer Janis Timm. Trainer Christian Mikolajczak warnt aber: „Wir wollen nicht arrogant auftreten, nicht überheblich.“ Von den möglichen zwölf Spielern hat Mikolajczak elf Mann nominiert. „Das ist eine schlagkräftige Truppe, mit der wir zum dritten Mal Stadtmeister werden können“, sagt der Coach. Nicht mit dabei ist der verletzte Kevin Müller und der zuletzt öfters leicht angeschlagene Esad Morina.
Ohne den neuen Stürmer, der in der Liga in zehn Spielen siebenmal erfolgreich war, wird in erster Linie wieder Janis Timm für das Toreschießen verantwortlich sein. Der 23-Jährige war zuletzt zweimal Torschützenkönig der Stadtmeisterschaft und jagt somit seinen ganz persönlichen Hattrick. „Wenn es läuft, dann nehme ich es mit, aber wenn es ein anderer Kollege wird und wir trotzdem gewinnen, freue ich mich genauso“, sagt der Stürmer.
Janis Timm jagt seinen persönlichen Dreierpack
In der Liga war Timm im Aufstiegsjahr mit 26 Treffern zweitbester Torjäger. In der Hinrunde der Oberliga traf er hingegen erst viermal. „Es war zu erwarten, dass es schwerer wird, aber ich war überwiegend Stammspieler und ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft. Das ist wichtig für mich“, so der Stürmer. Durch die Verpflichtung von Esad Morina hat sich seine Rolle leicht verändert, etwas weniger in vorderster Spitze, dafür noch mehr als Passgeber für den Mittelstürmer.
Unter dem Hallendach darf sich Timm nun wieder als reiner Torjäger austoben. Die gegnerischen Abwehrreihen werden es schwer haben, ihn, Abdul Rahman Yussif & Co. in Schach zu halten.

Quelle: WAZ