VfB Speldorf kickt sich ins Achtelfinale

Mit einem 8:1-Sieg (3:0) gegen TuB Bocholt hat sich der VfB Speldorf am Mittwochabend souverän ins Achtelfinale des Niederrhein-Pokals gekickt.

TuB Bocholt –
VfB Speldorf 1:8 (0:3)

Tore: 0:1 Hotoglu (23.), 0:2 Yussif (31.), 0:3 Nowitzki (39.), 0:4 Yussif (51.), 1:4 Langhorst (58.), 1:5 Panz (60.), 1:6 Nowitzki (62.), 1:7 Hotoglu (85), 1:8 Timm (90.)
VfB: Michalak – Panz, Corovic (67. Timm), Müller, Nakaoka – Bimpel, Terwiel – Hotoglu, Nowitzki, Dutschke (67. Schürings) – Yussif
Zuschauer: 100
Schiedsrichter: Lars Aarts (Goch)

Das war souverän. Der Fußball-Oberligist VfB Speldorf hat am Mittwochabend durch einen klaren 8:1 (3:0)-Auswärtssieg beim Bezirksliga-Zweiten TuB Bocholt das Achtelfinale im Niederrheinpokal erreicht.

Die Mülheimer mussten dabei nur die ersten 20 Minuten überstehen, in denen Bocholt sich durchaus mutig präsentierte. Dann aber übernahmen die Mülheimer das Zepter. Im Anschluss an eine von ihm selbst ausgeführte Ecke brachte Deniz Hotoglu die Gäste in Führung und hätte nur zwei Minuten später schon nachlegen können.

Treffer Nummer drei kurz vor der Pause

Das 2:0 holte stattdessen Abdul-Rahman Yussif nach, dem der Ball schön in den Lauf gespielt wurde und der anschließend den Torwart überwand. Acht Minuten später legte er den dritten Treffer durch Pierre Nowitzki auf.

Sollten die Hausherren sich noch irgendwelche Hoffnungen gemacht haben, wurden diese sechs Minuten nach dem Seitenwechsel zerstört. Abdul-Rahman Yussif traf aus spitzem Winkel zum 0:4. Auf das überraschende 1:4 durch Langhorst antworteten André Panz und Pierre Nowitzki mit einem Doppelschlag innerhalb von zwei Minuten (60./62.) – 1:6, Messe gelesen. „Das Gegentor fand ich ein bisschen blöd, danach hatten wir auch eine kurze arrogante Phase, haben dann aber wieder schnell in die Spur gefunden“, meinte Trainer Christian Mikolajczak später.

Mikolajczak: „Chancen gut herausgespielt“

Deniz Hotoglu und Janis Timm stellten in der Schlussphase das klare Endergebnis her, dass der Coach „auch in der Höhe völlig verdient fand.“ Die Treffer seien keine Zufallsprodukte gewesen. „Wir haben die Chancen gut herausgespielt“, fand Mikolajczak.

Wer der nächste Gegner sein soll? „Wenn ein großer Name kommt, dann kommt er, wir wollen aber so weit wie möglich kommen“, so der Coach. Das Achtelfinale des Niederrheinpokals wird vom 9. bis zum 11. Oktober ausgetragen.