MÜLHEIM.   Ab Freitag geht es bereits wieder in der Innogy Sporthalle rund. Der Mülheimer Budenzauber in Form der Stadtmeisterschaft geht in die 45. Saison

Die besinnlichen Tage sind wie im Flug vergangen. Ab Freitag geht es bereits wieder in der Innogy Sporthalle rund. Der Mülheimer Budenzauber in Form der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft geht in seine 45. Saison.

Am Freitag und Samstag werden in geballter Form die drei Vorrundengruppen durchgeführt. In jeder gehen wieder fünf Mannschaften an den Start, denn durch die Premiere von Fatihspor als eigenständiger Verein ist die Zahl der Teams wieder auf 15 angewachsen. Nach der krummen 14 im Vorjahr können diesmal wieder drei gleichgroße Gruppen gebildet werden.

Der Startschuss fällt am späten Freitagnachmittag

Der Startschuss fällt am späten Freitagnachmittag um 18 Uhr. Die letzte Begegnung des ersten Spieltages ist für 20.15 Uhr vorgesehen. Tags darauf erwartet Akteure wie Zuschauer ein langer Samstag, denn es werden parallel die Gruppen B und C ausgetragen. Dementsprechend dauert Spieltag Nummer zwei von 14 bis 19 Uhr.

Der Modus verspricht große Spannung

Spannung verspricht der Modus. Die ersten beiden Teams jeder Gruppe sind klassisch für die Endrunde qualifiziert. Dahinter folgen aber auch noch die beiden besten Gruppendritten. Heißt: Der Dritte vom Freitagabend weiß längst noch nicht, ob er sich freuen darf oder nicht. Er muss zunächst den Samstag abwarten. Jeder Punkt, gar jedes Tor kann am Ende die Entscheidung bringen.

Ein kurzer Blick in die Gruppen: Zum Auftakt am Freitag kommt es gleich im dritten Spiel zum ungleichsten Duell, das die diesjährige Stadtmeisterschaft zu bieten hat. Oberligist und Top-Favorit VfB Speldorf trifft auf den C-Ligisten TSV Broich. Doch so klar diese Paarung klingt, zwischen den beiden Extremen könnte es durchaus spannend werden. Denn mit dem Mülheimer FC 97, dem SV Heißen und dem TSV Heimaterde bewerben sich drei A-Kreisligisten um die Plätze zwei und eventuell drei.

Zwei Bezirksligisten der Gruppe B

In der Gruppe B dürfen die beiden Bezirksligisten Mülheimer SV 07 und 1. FC Mülheim sich durchaus mit der Favoritenrolle schmücken. Die „07er“ waren im vergangenen Jahr im Endspiel und auch die Styrumer spielten zuletzt oft eine gute Rolle unter dem Hallendach, sind stets ein unbequemer Gegner für die noch höher gehandelten Konkurrenten.

Herausgefordert wird das Duo vom B-Ligisten TuS Union 09 Mülheim, dem Überraschungsteam des Vorjahres, sowie den beiden C-Ligisten Dümptener TV und Fatihspor. Der DTV ist aktuell Tabellenführer, Fatihspor steht in der Parallelgruppe auf Rang zwei.

Die Gruppe C verspricht ganz viel Spannung

Die meiste Spannung, da sind sich Viele einig, verspricht die Gruppe C. Neben den beiden Bezirksligisten Blau-Weiß Mintard und Rot-Weiß Mülheim sind auch die A-Kreisligisten SV Raadt, TuSpo Saarn und SC Croatia unter keinen Umständen zu unterschätzen. Selbst das Rennen um den Hoffnung stiftenden dritten Platz könnte spannend werden.

Der VfB Speldorf gilt als der ganz große Favorit

Wenn am 6. Januar die besten acht Mannschaften um die Krone des Mülheimer Hallenfußballs spielen, gilt der VfB Speldorf freilich erneut als Top-Favorit. Die Grün-Weißen sind als Oberligist das ranghöchste Team der Veranstaltung, sind zuletzt zweimal als Meister vom Platz gegangen und stehen insgesamt sogar bereits 22-mal in der Siegerliste.

Trainer Christian Mikolajczak äußerte sich auf der Pressekonferenz nach dem letzten Meisterschaftsspiel ungefragt zu dem Thema. „Wir wollen zum dritten Mal den Titel holen und zeigen, wer die Nummer eins in Mülheim ist.“ Lasset die Spiele beginnen.

>>> Namensgeber für die Zukunft gesucht

Sponsor. Jahrelang wurde um den König-Pilsener-Cup gespielt, doch der Hauptsponsor hat seinen Vertrag nicht verlängert. Mit vielen neuen Partnern konnte der Verband Mülheimer Fußballvereine die Lücke in diesem Jahr schließen. „Wir suchen aber weiterhin einen Namensgeber für die Zukunft“, sagt der Vorsitzende Peter Hein.

Unterstützung. An allen drei Spieltagen wird der Veranstalter den Verein „Ela Deutschland“ unterstützen. Dieser setzt sich vor allem für Kinder mit Leukodystrophien, eine Gruppe seltener, schwerer genetisch bedingter Krankheiten ein. Neben einem Informationsstand wird es auch die Möglichkeit geben, wichtige Spenden zu leisten.

Quelle: WAZ